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Der große Spiegelreflexkamera Preisvergleich!

Spiegelreflexkamera Kaufberatung – Worauf muss man achten?

Spiegelreflexkamera Kaufberatung

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Welche Objektive sind sinnvoll?

3. Die Auflösung ist kein Garant für gute Qualität der Bilder

4. Ein gutes Display schafft Übersicht

5. Unscharfe Aufnahmen durch Wackler

6. Die Stromversorgung und der Verbrauch

7. Zusätzlicher Speicher, ist das nötig?


Was ist beim Kauf einer Spiegelreflexkamera zu beachten?

Beim Kauf einer Spiegelreflexkamera kommen beim näheren Betrachten eine Menge Fragen auf. Wie viele Megapixel muss die Digitalkamera haben? Wie funktionieren Bildstabilisatoren, ist eine Gesichtserkennung wichtig? Auch die Speichermedien wie SD-Card oder Memory-Stick bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die man wissen sollte. Besonders die Objektive spielen bei der SDLR eine wichtige Rolle. Dieser Bericht soll viele Fragen beantworten und zu einer sinnvollen Kaufentscheidung beitragen.


Welche Objektive sind sinnvoll?

Eines vorweg: An den Objektiven bei einer Spiegelreflexkamera zu sparen ist absolut sinnlos. Die Leistung kann durch das falsche Objektiv schnell zunichte gemacht werden. Mit dem Objektiv steht und fällt die Qualität der Fotos. Billige Objektive haben zwar meist einen sehr großen Brennweitenbereich, liefern allerdings dann Bilder, die an den Rändern immer wieder zu Unschärfen neigen. Zudem gibt es unschöne Ergebnisse wie gebogene Linien, die eigentlich gerade sein sollten. Auch die Vignettierung ist ein großes Ärgernis bei den Fotofreunden. Hier ist es so, dass die Helligkeit nach außen hin zu den Rändern abnimmt.

Wer sparen möchte, kann bei den verschiedenen Herstellern nach einem Kamera-Kit suchen. Dieses Komplettpaket besteht normalerweise aus einem Kameragehäuse und einem Objektiv, das speziell auf die Kamera abgestimmt und für den Alltagsgebrauch bestimmt ist. Meist sind diese Kits nicht viel teurer als ein Gehäuse alleine. Auch hier gibt es aber Objektive, die nicht optimal sind. Daher sollte man vor jedem Kauf ein paar Probeaufnahmen machen. Nur so kann man sichergehen, ein hochwertiges Gerät und eine gute Abstimmung zu haben.

Originalobjektive haben zudem noch einen Vorteil. Sie bieten eine besondere und sehr schnelle Einstellungshilfe für die Entfernung. Die Technik nennt sich Ultraschall-Technik. Der Name wurde deshalb gewählt, weil dieser Autofokusantrieb mit einer sehr schnellen Geschwindigkeit arbeitet, weit schneller als die normalen Motoren.

Oft hat man von einer „analogen“ Spiegelreflexkamera noch Objektive. Diese kann man manchmal weiterbenutzen. Wichtig ist, dass die Nachfolgekamera vom selben Hersteller ist. Man muss auch berücksichtigen, dass analoge Objektive um einiges größer und auch schwerer sind. Auch die Automatikfunktionen lassen sich mit den alten Objektiven meistens nicht nutzen. Blende, Belichtungszeit und Entfernung müssen dann von Hand eingestellt werden. Weiter muss man wissen, dass die analogen Objektive einen kleineren Bildwinkel an der digitalen Spiegelreflexkamera haben. Das erzeugt eine längere Brennweite als bei analogen Fotoapparaten.
1,5 bis 1,6 ist in der Regel der Brennweiten-Verlängerungsfaktor. Das analoge Weitwinkelobjektiv (35 mm Brennweite) wirkt an der DSLR wie ein normales Objektiv mit 50 mm Brennweite. Im Gegenzug dazu wirkt sich das Normalobjektiv wie ein Teleobjektiv mit 75 mm Brennweite aus.


Die Auflösung ist kein Garant für gute Qualität der Bilder

Die Anzahl der Megapixel hat sich eingependelt. Was digitale Kameras heute in diesem Bereich als Standard bieten, reicht dem Hobbyfotografen bei weitem. Pixel sind nicht mehr alleine dafür zuständig, dass die Bildqualität gut ist. Es kommt eher öfter einmal vor, dass genau durch diese hohe Pixelzahl Bildfehler, meist ein Bildrauschen, entstehen.

Grund dafür ist ein gleichbleibender Sensor bei weniger Pixel. Dadurch nimmt die Lichtquelle ab. Eine besonders hohe Auflösung ist nur dann sinnvoll, wenn man oft Bilder stark vergrößern will und dabei an der Qualität keinen Verlust hinnehmen möchte. Für DIN A4 Vergrößerungen sind vier Megapixel aber schon ausreichend. Die meisten Kameras haben als Standard mindestens 12 Megapixel.

Die Megapixel lassen sich aber nur komplett und sinnvoll nutzen, wenn der Aufnahmechip, die Elektronik der Kamera, sowie das Objektiv optimal zueinanderpassen und aufeinander abgestimmt sind.
Eine Kamera, die über nur 6 Megapixel verfügt, kann also unter Umständen bedeutend bessere Bilder machen als eine Kamera mit einer höheren Pixelzahl.


Ein gutes Display schafft Übersicht

Obwohl die Kameras immer kleiner werden, versuchen Hersteller, Displays so groß wie möglich ausfallen zu lassen, damit diese ihrer Funktion als Sucher und Monitor weiterhin gerecht werden. Ein Mindestmaß von 2,5 Zoll sollte bei dem ausgewählten Modell vorhanden sein. Viele Modelle sind hier aber bedeutend besser ausgestattet. Die Größe des Displays alleine aber macht dieses noch nicht perfekt funktionsfähig. Auch die Auflösung desselben muss auf die Digitalkamera abgestimmt sein, denn je mehr Pixel das Display vorzuweisen hat, umso besser kann man Details darauf erkennen. Bei 2,5 Zoll sollte daher die Auflösung bei mindestens 230000 Bildpunkten liegen. Oft lässt sich die Auflösung schon am Preis der Kamera erkennen. Wichtig ist außerdem, dass sich das Display in sämtliche Richtungen drehen lässt, um auch Aufnahmen aus ungünstigen Positionen heraus machen zu können.
Die Displays haben allerdings auch ihren Nachteil. Denn je besser Sie ausgestattet sind, umso mehr Energie verbrauchen sie und das geht zulasten der Akkus. Weitere Nachteile sind Spiegelungen, die bei Sonne das Fotografieren ohne optischen Sucher unmöglich machen. Displays mit Helligkeits-Regulierung können hier sehr hilfreich sein. Leider bieten nur wenige Hersteller Digitalkameras mit einem zusätzlichen optischen Sucher an.


Unscharfe Aufnahmen durch Wackler

Wer wackelfreie Aufnahmen möchte, der hat die Möglichkeit, ein Stativ einzusetzen. Das ist allerdings oft hinderlich, wenn man viel mit der Kamera unterwegs ist. Hier kann ein Bildstabilisator helfen. Dieser ist in den meisten Mittelklassemodellen heute bereits als Standard enthalten. Es werden aber auch unterschiedliche Produktvarianten eingesetzt. Ein guter Stabilisator sollte optisch oder mechanisch sein. Mit digitalen Bildstabilisatoren sind selten optimale Ergebnisse zu erzielen.


Die Stromversorgung und der Verbrauch bei der Spiegelreflexkamera

Der hohe Energiebedarf, der bei vielen digitalen Kameras auffällt, hängt in erster Linie mit dem Display zusammen. Die meisten Kameras laufen über Lithium-Ionen-Akkus, die man an einer Steckdose aufladen kann. Immer noch gibt es aber auch Geräte mit handelsüblichen Batterien. Was ist besser und wo liegt der Unterschied. Normalbatterien können schnell ausgetauscht werden und auch weltweit nachgekauft werden. Ist ein Akku leer, dauert es lange, bis dieser wieder einsatzbereit ist. Ärgerlich ist das dann, wenn man gerade an einer Fotoserie arbeitet und ein bestimmtes Licht ausnutzen möchte. Es gibt Kombikameras, die beide Möglichkeiten bieten. Eine andere Lösung ist es, immer einen Ersatzakku bereitzuhalten.


Zusätzlicher Speicher, ist das nötig?

Wer viel fotografiert, kommt um einen zusätzlichen Speicher einfach nicht herum, denn der interne Speicher der DSLR ist meistens begrenzt. SD- oder SDHC-Karten sind die gebräuchlichsten Speicherkarten. Viele andere Geräte arbeiten ebenfalls mit diesen Karten und so kann man sie einfach untereinander austauschen. Auf eine SDHC-Speicherkarte können bis zu 64 Gigabyte aufgespielt werden. Obwohl noch einige Hersteller Memory-Sticks und xD-Picture-Cards einsetzen, folgen auch sie immer mehr dem Trend und setzen die günstigeren SD-Karten ein.
Mit diesem Wissen gewappnet, sollte es jetzt eine Leichtigkeit für den Fotografen sein, das perfekt passende Modell mit dem entsprechenden Zubehör auszuwählen. Die Preise müssen natürlich auch erwähnt werden. Sie liegen zwischen 100 und 1000 Euro, je nach Modellausstattung. Die Entwicklung geht rasend schnell vor sich und damit auch der Preisverfall bei neuen Geräten. So kann man auch schon sehr günstige Kameras mit einer sehr guten Ausstattung im Handel finden.


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